Donnerstag, 15. Dezember 2011

Filmkritik: Mission Impossible - Phantom Protokoll

Trilogien sind out. Das bestätigt nun auch der vierte Teil von 'Mission Impossible', der sich gekonnt die Fortsetzungsschemata von Filmreihen wie z.B. 'Scream' und 'Stirb Langsam' zum Vorbild nimmt.
Eines haben diese Quadrologien alle gemeinsam: recht lange nach dem Abschluss des dritten Teils wurde offenbar entschieden, mit dem Hauptdarsteller (bzw. ist es bei 'Scream' eine Hauptdarstellerin) einen weiteren Teil zu drehen, um mit einem altbewährten und äußerst beliebtem Film-/ Storymodell nochmal ordentlich die Kinokassen klingeln zu lassen.

Ziemlich spontan und äußerst neugierig sind wir gestern Abend in die Vorpremiere vom in Fachkreisen nur als 'M:I 4' bezeichneten neuesten Teil der Agentenreihe mit den (nur anscheinend) unmöglichen Aufträgen gegangen.
Nachfolgend könnt ihr lesen, ob es sich gelohnt hat oder nicht ;)



HANDLUNG:

Kurz und knackig umschrieben handelt es sich mal wieder um eine typisch unmögliche Mission, die sich am Ende dann natürlich doch noch als machbar herausstellt.

Dieses Mal muss Ethan Hunt (Tom Cruise) die Welt vor einer nuklearen Katastrophe bewahren, die ein Spinner namens Cobalt (Michael Nyqvist) unbedingt, aber ohne erkennbaren Grund herbeirufen möchte. Er soll ja angeblich einen IQ von 190 haben und trotzdem ist er zeitgleich so dermaßen dämlich, dass man sich nur entsetzt und völlig ungläubig an den Kopf greifen kann. Er ist also quasi so etwas wie ein geistig minderbemittelter Albert Einstein, der - trotz seines Alters von ca. 50 Jahren - zufällig auch noch mit erstaunlichen Nahkampfqualitäten ausgestattet ist. Ähhhhhm ja ... alles klar!

Der Chuck-Norris-Einstein-Murdock-Opi macht es dem Protagonisten letzlich nicht leicht, aber mit Mühe und Not rettet er selbstverständlich doch noch die Welt.
Danke, Ethan - ohne dich wären wir jetzt radioaktives Grillfleisch! :)
 



FAZIT:

Ein absolutes Muss für Fans von Agentenfilmen (z.B. 'Bourne'- oder 'James Bond' -Reihe)!
Die relativ schwache Story wird durch eine top Optik, durchaus vorhandenem Humor und wahnsinnig aufregenden Schauplätzen, wie beispielsweise dem höchsten Gebäude der Welt (Burdsch Chalifa Dubai), mehr als wett gemacht.

Man kann vom Scientology-Freak Cruise als Privatperson halten, was man will - als Schauspieler ist er erstklassig! Auch dieses Mal hat er wieder fast alle Stunts selbst gemacht (für die beeindruckenden Hochhausszenen trainierte er sogar monatelang) und damit allen gezeigt, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört.




Den Kinotrailer findet ihr hier.

Kommentare:

  1. Das könnte mir vielleicht auch gefallen!
    Schon weil auch ich Tom Cruise als Schauspieler super finde :-)
    Da fällt mir ein, ich hab noch zwei Kinogutscheine :-)

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  2. Hey, du hast den Film nicht komplett zerrissen? Dann könnte ich mir das auch mal überlegen... ;) Wenn mir demnächst mal wieder nach eigentlich sinnfreier Unterhaltung ist, werde ich mal sehen. Denn deine Statements zu Tom und den MI-Filmen kann ich nur voll und ganz unterschreiben. ;)

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  3. Wir wollen auch nächste Woche ins Kino und ich entscheide mich noch zwischen Mission und Sherlock :-) vielleicht nehme ich jetzt auch beide....

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  4. Danke für die Filmkritik, aber ich will nicht in einen Tom-Cruise-Film... ! :o

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  5. Langer Rede kurzer Sinn - Kinokarten sind für morgen Abend gekauft und nächste Woche gehts dann zu Sherlock :-)

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  6. @ daisy
    'Eigentlich sinnfreie Unterhaltung' trifft es schon recht gut ;)

    @ mony
    Wie ich schon sagte: man sollte da wirklich zw. Privatperson und Schauspieler unterscheiden. Privat würde ich mich dem auf keine 200 Meter nähern... :D

    @ Timeless
    Cool!
    Bitte lass mich dann wissen, wie er dir gefallen hat :)

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  7. Ach, ich bezog das auch nicht (nur) auf die Privatperson. Die Genres, die Herr Cruise so bedient, sind einfach nicht mein Ding. ;)

    Abgesehen davon, steigert jeder Kinobesucher den Marktwert des Herrn Cruise, der verdient mehr und kann mehr zu S. bringen. Das will ich nicht unterstützen. Egal wie gut er spielt und betont, er würde ja alle seine Stunts monatelang üben und selbst spielen. :o

    Wenn, dann schaue ich mir daher auch lieber einen Bond an.

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  8. Hast nicht zuviel versprochen, Su, hat mir gefallen und war keine Sekunde langweilig... und hat so rührend geendet :-)....

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  9. @ mony
    Agent 007 (NUR der von Daniel Craig gespielte) ist natürlich nochmal um einiges besser, als Agent Hunt. Dahingehend stimme ich dir voll und ganz zu. Fiebere ja auch schon dem nächsten Bond-Streifen entgegen. 2012 ist es dann endlich wieder soweit :)

    @ Timeless
    Bin froh, dass er dir gefallen hat. Stell dir mal vor, du hättest den schrecklich gefunden. Dann würde ich mir doch nur noch anhören dürfen, wie daneben meine Filmeinschätzungen sind xD
    Trotz allem bleiben Geschmäcker jedoch verschieden ... vielleicht findet ja daisy den Streifen ganz furchtbar ;)

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  10. ...och... da ich vorher kein Buch dazu gelesen habe, besteht Hoffnung, dass der Film bei mir Gnade findet... :P

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  11. Also wenn das mal nicht verheißungsvoll klingt... ;)

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  12. Er war spannend und es gab keine Szenen, bei denen ich weggucken musste :-)... aber einige bei denen ich lachen mußte....

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