Dienstag, 26. Juni 2012

Filmkritik: American Pie - Das Klassentreffen

Wie hatte ich sie doch vermisst, die ewig kindischen Spätpubertären rund um den Oberfreak 'Stiffmaster'. Ganze 13 Jahre nach dem ersten Teil sind nun endlich alle wieder vereint auf der Kinoleinwand zu sehen.
Klar, dass ich mir da meine bessere Hälfte schnappte und wir uns den Film vorletzten Samstag gemeinsam anschauten.
Ob sich ein Kinobesuch lohnt, erfahrt ihr wie immer nachfolgend :)




HANDLUNG:

Zunächst einmal fragt man sich berechtigterweise, warum man ausgerechnet nach 13 Jahren ein Klassentreffen veranstalten muss, wo die doch normalerweise in 10er-Jahres-Schritten stattfinden. Naja, egal - für die Story ist das letztlich sowieso unwichtig ;)

Auf dem besagten Klassentreffen kommen praktisch alle Charaktere der ersten Stunde wieder zusammen und müssen feststellen, dass sich mit der Zeit so einiges verändert hat. Vor allem sie selbst.
Jim ist jetzt ein in Routine gefangener Ehemann und Vater, Finch ein (angeblicher) Weltenbummler, Oz ein bekannter Sportmoderator samt Modelfreundin, Kevin mutierte inzwischen zu einem Hausmann und Stiffler ... tja ... der ist irgendwie noch immer ganz der alte.

Selbstverständlich gibt es auch in diesem Teil wieder die üblichen peinlichen Situationen und Verwicklungen, die einen definitiv zum schmunzeln, hin und wieder sogar auch zum lachen bringen. Von diesen Szenen lebt der Film!




FAZIT:

Mein Fazit fällt dieses Mal vergleichsweise kurz aus: wer Teil 1 mochte, wird auch diesen Film mögen, wem der Erstling hingegen nicht gefiel, der sollte auch nicht in den neuesten Streifen der Reihe gehen.
'American Pie - Das Klassentreffen' ist wirklich gelungen und meiner Meinung nach definitiv besser als der zweite Teil. Ohne Vorkenntnisse (aus Teil 1) wird man vermutlich einige der Anspielungen nicht so ganz verstehen und ggf. seltener lachen. Daher am besten im Vorfeld nochmal den ersten Film der Reihe anschauen, falls möglich.

Von den Schauspielern hat man zwischendurch eigentlich kaum etwas gehört. Einzige Ausnahme: Sean William Scott (Stiffler). Wer solch ein komödiantisches Talent hat (siehe u.a. 'Vorbilder?!'), sollte auch wirklich nicht nur eine einzige Rolle in seinem Leben gespielt haben.

Ich persönlich fand den Film ziemlich gut und denke, dass es sich hierbei um eine recht gelungene Fortsetzung handelt. Wer hingegen kreative Neuschöpfungen und gehobenes Niveau erwartet, der wird bitter enttäuscht werden. Und das ist auch gut so! :)






Den Kinotrailer findet ihr HIER.

Kommentare:

  1. Danke für die Filmkritik.
    Ich finde American Pie immer wieder recht lustig. Besonders der dritte war für mich der echte Oberlacher ;)
    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Ausgerechnet den habe ich bisher noch gar nicht gesehen! :)

      Liebe Grüße
      Su

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  2. Danke für die Kritik - ich war da glaub ich noch in keinem drin...

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    1. Ich denke mal, dass du dich definitiv daran erinnern würdest, insofern du mal einen der Teile gesehen hättest ;)

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  3. Ich habe auch nichts davon gesehen, nur "reingeguckt" und das hat mich nicht zum Weitergucken animiert.

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