Samstag, 16. November 2013

Voll im Weihnachtsgeschenkeproduktionsmodus :)

... daher habe ich zuletzt auch nicht sonderlich viel Zeit für Blogposts gefunden.


An diesem Strickprojekt arbeite ich z.B. aktuell:


ein grauer Strickschal für den Liebsten (zu ca. 40% fertig)


Zum ersten Mal habe ich mich auch an das Einstricken einer neuen Garnrolle gewagt und es ist vom Ergebnis gar nicht mal so enttäuschend geworden, wie ich es zuvor noch befürchtet hatte *g*

Nach wie vor kann ich leider überhaupt nicht rückwärts stricken, sobald sich ein kleiner Fehler eingeschlichen hat (bisher gab's aber keine fallengelassenen Maschen ... zum Glück!). Meine aktuelle Methode: die Rundstricknadeln herausziehen und alles bis zum Fehler auftrotteln. Danach dann einfach die Nadeln wieder durchziehen und wie gewohnt weiter stricken *lol*

Mein anderer Schal (der Loop, ihr erinnert euch? *klick*) liegt derweil auf Eis, obwohl er bereits nach sensationellen 7 Strickabenden technisch gesehen fertig gestellt worden ist. 
Als Erstlingsprojekt war das natürlich insgesamt eine etwas experimentell angehauchte Angelegenheit gewesen (Wieviele Maschen nehm ich auf? Wie gestalte ich die Garnübergänge? Ist das Material überhaupt für einen Loop geeignet? Etc.).
Letztlich hätte ich besser ca. 8 Maschen weniger aufnehmen, die drei Übergänge lieber nicht verknoten und definitiv einem synthetischen Garn den Vorzug vor Filzwolle geben sollen. 
Habe ich inzwischen aus meinen Fehlern gelernt? Check.

Ich würde euch ja auch noch ein Bild vom momentanen Zustand zeigen, aber dann lacht ihr mich bestimmt aus xD

Als Problemlösungsexpertin habe ich mir folgende Strategie zurecht gelegt, damit ich das Ganze vielleicht doch noch retten kann: um der kratzenden/ juckenden Filzwolle und den unschön anzusehenden Knoten (vorausschauenderweise hatte ich sie alle auf eine Seite gepackt) entgegen zu wirken, soll auf der Innenseite des Loops ein farblich passender Stoff angebracht werden. Gut, ich habe zwar eine tolle Meterware in petrol (vom Dresdener Stoffmarkt, siehe hier), aber wenn das so einfach wäre, wär das alles doch ziemlich witzlos, oder?
Durch die ca. 8 Maschen, die ich zuviel aufgenommen hatte, ist der Loop in der Länge nicht gerade ... wie soll ich's am besten ausdrücken ... üppig ausgefallen. Gedehnt bekomme ich ihn zwar gerade so noch über meinen Kürbiskopf, aber dummerweise ist der passende Stoff alles, bloß nicht dehnbar :(
Zu allem Überfluss hatte ich mein Premierenwerk auch nicht gerade exakt gleichmäßig gestrickt und es gibt da abstandsmäßig kleinere 'Variationen'. Sprich: die eine Seite des Loops ist ca. 5 cm breiter als die andere *ups*
Also wenn ich die verkorkste Kreation doch noch retten möchte, muss ich mir demnächst noch irgendeinen petrolfarbenen Stretchstoff organisieren, den dann exakt passend zuschneiden und am Ende (am besten betrunken) großzügig über die völlig missratene Konstruktion hinwegsehen. Alternativ könnte ich das Projekt aber auch einfach unter Fehler, die man nie wieder machen wird verbuchen und mit einem enttäuschten Kopfschütteln entsorgen (vielleicht sogar effektvoll verbrennen). Tendiere aktuell zu Letzterem ;)

Hach, was freue ich mich auf mein Strickrahmen-Set (nie wieder die falsche Maschenanzahl! *yeah*), das ich zu Weihnachten vom tMdW bekommen werde...

Kommentare:

  1. Na gut, beim ersten Strickprojekt darf man vielleicht nicht zu viel erwarten. Mein erster Topflappen war auch ein Trapez. Ich find´s echt toll, dass Du das jetzt überhaupt gelernt und schon so viel geschafft hast!
    Wenn Du keinen in der Nähe zum Fragen hast, wenn Probleme auftreten - auf Yotube gibt´s zu allem ein Video. Und vielleicht kann ich auch mal helfen :-)
    Viel Erfolg weiterhin!

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    1. Dein Trapeztopflappen beruhigt mich grad sehr und lässt mich hoffen ;)
      Danke für deine lieben aufmunternden Worte und dein nettes Hilfsangebot! Momentan läuft es aber ausnahmsweise mal derart gut, dass ich evtl. gar nicht darauf zurückgreifen muss. Mal schauen... :)

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  2. Der Schal sieht doch schonmal gut aus.....Und falls Dein Loop sich nicht zum Loop eignet, könnte man immer noch einen Blumentopfüberzug oder eine Tasche mit Innenfutter drauß nähen oder einen Kissenbezug oder einen Karton damit verhüllen....Zu dick und kratzend mag ich auch nicht am Hals - da hülfe bei mir auch ein Innenstoff nix.....Das wird schon.....Übungsteile hat jeder von uns schon genügend produziert...

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    1. Prima Ideen! Die mit der Tasche finde ich sogar richtig genial.
      Aber auch da wird mir mein schiefes Stricken sicherlich zum Verhängnis werden ;)
      Die Dicke des Loops war übrigens tatsächlich beabsichtigt (ein warmer Hals ist im Winter Gold wert *g*), nur halt nicht die kratzende Oberfläche.
      Mal gucken ... ich halte euch hierzu auf dem Laufenden! :)

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    2. Eine Tasche muss doch nicht quadratisch sein, ein Trapez ist da durchaus passend.

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  3. Ich fürchte, es wird ziemlich schwierig, ein Stück Jersey auf was gestricktes zu nähen... . Ob das unter den Nähfuss passt? Bei meiner Bettlaken-Tasche wollte ich das Futter auch mit der Maschine annähen, aber meine Maschine wollte das nicht. Da musste ich das mit der Hand annähen - so sieht das dann jetzt auch aus... .^^
    Auf jeden Fall "Daumen hoch" für deine Strickausdauer... unglaublich... man kann das auch Ü25 noch lernen... ;)

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    1. Ich hatte da auch ehrlich gesagt gar nicht an einen Nähmaschineneinsatz gedacht. Mein Plan wäre eher ein punktuelles händisches Annähen gewesen :)

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