Donnerstag, 5. Dezember 2013

Julbord 2013 im IKEA Dresden

Nach 2011 und 2012 sollte es auch in diesem Jahr wieder zum Schwedischen Julbord-Spektakel gehen.
Es handelt sich dabei um eine wirklich tolle All-You-Can-Eat-Veranstaltung von IKEA, die jedes Jahr zur Weihnachtszeit stattfindet.

Aufgrund des für uns eher ungünstig gelegenen einzigen Leipziger Termins (ein Tag nach unserem Sterneguckermenü) und der auffälligen Preiserhöhung von bisher 10,- € auf 15,- € pro Person in unserem IKEA nahmen wir auch mal die für uns ebenfalls recht günstig gelegene Dresdener Alternative in Augenschein ... und entschieden uns letztlich sogar dafür.

Gestern Abend war es dann soweit:


sorgten mit Weihnachtsliedern für Unterhaltung am Abend: Funk-Band Smart Evidence


Ein auffälliger Unterschied zu unseren Julbord-Erlebnissen im Leipziger IKEA stach uns im Prinzip schon von Weitem ins Auge: es handelte sich hierbei um eine geschlossene Veranstaltung. Folglich blieben unsere Handgelenke dieses Mal von Armbändern verschont :)

Als Begrüßung erhielten wir jeweils einen herzhaften Muffin anstelle von dem üblichen Glas Sekt oder Orangensaft.
Hat natürlich beides seinen Charme, finde ich. Allerdings muss ich aufgrund der in Getränkehinsicht lediglich freien Softdrink-Auswahl (Cola, Cola Light, Orange, Zitrone und Tafelwasser) ganz ehrlich gestehen, dass mir ein Gläschen Sekt letztlich doch ein wenig angenehmer gewesen wäre. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass der leckere Muffin auf mich ziemlich sättigend gewirkt hat (ein Schelm, wer hier Hintergedanken vermutet *g*) und ich dadurch später weniger von den anderen verführerischen Dingen probieren konnte.

Anders als beim Leipziger IKEA wurde ein spezielles Buffet extra für den Julbord-Abend hergerichtet (z.B. gab's einen oberleckereren Reispudding mit Erdbeersauce, in den ich mich am liebsten reingelegt hätte).
Dazwischen fand man aber natürlich auch viele Klassiker (Köttbullar, Laxlasagne und Krebse), aber von Schnitzel mit Pommes oder der Gänsekeule mit Rotkraut war weit und breit nichts zu sehen. Ich hatte daher ziemlich großes Mitleid mit meinem Süßen, der dann notgedrungen auf Köttbullar (nur) mit Preiselbeersauce umsatteln musste.
In dieser Hinsicht fand ich die übliche Auswahl in Leipzig ehrlich gesagt etwas passender - zumindest für meine bessere Hälfte, deren Teller mir diesen traurigen Anblick bescherte:


Abgesehen von Köttbullar, Eiern und einigen Desserts kam für den tMdW leider nichts in Frage
=> er ist essenstechnisch etwas schwierig (da er halt nur wenige Dinge wirklich gerne mag)


Für mich als Vegetarierin gab es zum Glück eine in meinen Augen ausreichend große und auch sehr lecker schmeckende Auswahl. Das hier hatte ich mir u.a. mit an den Platz genommen:


Gemüsepasta, Tomate-Mozzarella-Scheiben mit Balsamico, Trüffel-Brownies,
Zimtschnecken, leckere Cookies (+ den oben bereits erwähnten Reispudding)
=> als Getränk nahm ich Cola Light mit einem Spritzer Orange


Überraschend fand ich im Übrigen die Nachfrage des Marketing Managers bei den einzelnen Gästen, ob sie mit der Veranstaltung zufrieden seien. Ich war von dieser Geste wirklich positiv beeindruckt und bin dann auch ziemlich schnell mit dem netten Mann ins Gespräch vertieft gewesen. Unter anderem habe ich ihn auch irgendwann mal auf die zum Teil extrem üblen Wochenangebote (aktuell: SKURAR Windlicht bzw. Übertopf in rot für 2,99 € statt 4,99 €) angesprochen und er gelobte eine baldige Besserung *freu*
Das Feedback direkt beim Besucher einzuholen ist ein extrem kluger Schachzug, weil man auf diese Weise zukünftige Aktionen entsprechend anpassen kann. Kleine Korrekturen sind teilweise recht schnell umgesetzt und können wiederum eine große positive Resonanz hervorrufen.
Schade, dass das Leipziger IKEA bisher noch nie auf diese Idee gekommen ist.

Alles in allem kann man mit dem Julbord-Angebot eigentlich mehr als zufrieden sein. Für 10,- € pro Person bekommt man wahrscheinlich nirgendwo sonst einen richtig schönen Abend in behaglichem Ambiente geboten. Für die Einstimmung auf das Weihnachtsfest ist solch eine Veranstaltung wirklich genau das Richtige und daher ist es inzwischen auch bereits zu einer festen Tradition für uns beide geworden.
Nächstes Jahr werden wir voraussichtlich wieder daran teilnehmen ... das WO wird jedoch - abhängig von Preis und Datum (im November möchte ich einfach noch kein Julbord haben) - erst Ende Oktober 2014 entschieden werden ;)

Nach unserem leckeren Essen fuhren wir übrigens nicht direkt wieder nach Hause.
Da ich im Vorfeld bereits ein interessantes Family-Angebot ausgemacht hatte, gingen wir im Anschluss an das Julbord noch nach unten in die Lampenabteilung. Die als Pusteblumenlampe bekannt gewordene MASKROS hatte ja im April überraschend im Sortiment ein Standleuchten-Geschwisterchen bekommen und genau dieses kam dann noch mit zu uns nach Hause für günstige 39,- € (statt 59,- €).

Apropos Stehlampen: in der Fundgrube habe ich unsere schicke IKEA PS SVARVA entdeckt für 99,- € (statt 149,- €) pro Exemplar. Es handelte sich hierbei um zwei Ausstellungsstücke. Ob sie immernoch da sind, weiß ich allerdings nicht:


m.M.n. eines der schönsten Lampen-Designs von IKEA überhaupt *schmacht*


Bevor ich es vergesse: Der Wandbehang mit Weihnachtsbaum-Motiv namens LIAMARIA (*klick*) ist inzwischen im Preis gesenkt worden und kostet jetzt nur noch 9,99 € (statt 14,99 €). Ob das jedoch nur ein reines Dresdener Schnäppchen ist, kann ich leider nicht beurteilen.
Ich hatte ja schon geahnt, dass diese Deko kein allzu großer Verkaufsrenner werden würde, da die MARGARETA Tannenbaum-Meterware als Alternative einfach weitaus schöner ist.

Außerdem gab es noch irgendeine STRALA Lichterkette für 4,99 € statt 19,99 €. Zu diesem Zeitpunkt war ich dann aber bereits derart erschöpft, dass ich nicht nochmal zurück gelaufen bin, um nach dem entsprechenden Objekt zu schauen. Es kann folglich praktisch jede der aktuell vier in Frage kommenden Lichterketten gewesen sein.

Kommentare:

  1. Dass das Weihnachtsessen sonst immer im normalen öffentlichen Restaurantbetrieb stattfindet/stattfand, wäre für mich immer der Hauptgrund gewesen, nicht daran teilzunehmen - stelle ich mir ziemlich ungemütlich vor. Und man wird wahrscheinlich schön begafft. So ist es ja nun viel besser gewesen, so muss es sein. Ich wäre mit der Speisenauswahl wohl auch sehr zufrieden gewesen. Männer brauchen halt immer viel Fleisch...
    Ich werde wohl in diesem Jahr nicht nochmal zu Ikea kommen, die paar Wochenenden muss man sich freihalten, sofern sie nicht schon verplant sind...

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    1. Ach, ungemütlich war das ehrlich gesagt nie und Gaffer gab es meiner Meinung nach damals auch nicht wirklich. Klar sind mir auch mal neidische Blicke aufgefallen, sobald wir mit unseren voll beladenen Tabletts die Kassen passiert hatten ohne zu bezahlen, aber das war's auch schon.
      Aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich natürlich auch eine geschlossene Veranstaltung ganz leicht bevorzugen :)

      Einmal geht's bei uns in 2013 möglicherweise nochmal zu IKEA - bin doch neugierig wg. den Kartenwerten ;)

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  2. Na, da hattet ihr doch einen schönen Abend. Ich finde so geschlossene Veranstaltungen (wie damals beim Krebsessen) schon angenehmer, hab aber auch nur diese eine Erfahrung gemacht und kann daher nicht wirklich vergleichen. Schön, dass du mit dem Marketing-Chef sprechen konntest. Das konnte ich damals auch in Köln. Und das war ganz angenehm. Leider kann/konnte man das nicht von allen Mitarbeitern behaupten... .

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    1. Ja, manche IKEA-Mitarbeiter sind tatsächlich etwas unangenehm. Ich denke da z.B. mit großem Graus an die Zicke vom Dresdener Family-Stand...

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