Dienstag, 5. April 2016

DIY-Maskingtaperollenhalter + BILLY-Modifizierung

Und schwupps ... ist sie auch schon wieder zurück :)
Mitgebracht habe ich euch heute zwei kleine Projekte.

Das erste ist eine simple Upcyclinggeschichte. Sie entstand, nachdem ich mich gefragt habe, ob es zum regelmäßigen Entsorgen der dünnen Kleiderbügel von unserer Reinigung nicht vielleicht doch eine umweltfreundlichere Lösung geben könnte (in Zukunft werden wir die anderen Drahtbügel einfach wieder zurückgeben, sobald mal wieder Klamotten in die Reinigung gebracht werden - davon haben dann alle etwas):


bei meinen vielen bunten Rollen lohnt sich solch eine Halterung auf jeden Fall


Die einzelnen Schritte:




Da die Klebebandversion leider nichts für die Ewigkeit ist (das Gewicht der Maskingtapes ist dafür in meinem Fall wohl etwas zu hoch, sodass sich die Verbindung nach ca. zwei Stunden von alleine gelöst hat), habe ich ich mir dann später kurzerhand einen simplen weißen Haargummi geschnappt und ihn um die untere Bügelseite sowie um die Auskerbung neben der Trennstelle sozusagen als Verbindungselement gewickelt. Klappt natürlich nur bei denjenigen Kleiderbügelmodellen, die solch eine kleine Senke auf der Oberseite haben. Ansonsten gibt es noch eine weitere Möglichkeit, für die ich mich jedoch aus optischen Gründen nicht entschieden habe: Reparaturband (dieses silbergraue, äußerst stabile) :)

Das andere Projekt war das Anpassen unserer neu gekauften OXBERG Türen (*klick*) an unsere etwas älteren BILLY Modelle vom Möbelschweden. Die - zumindest meiner Meinung nach - aus reiner Profitgier regelmäßig modifizierten Regalversionen des Klassikers (ist schon Ü30!) sind ja bekanntermaßen untereinander nicht wirklich kompatibel ... sowohl farbtechnisch (ich erinnere mich hierbei an die Reinweiß-Cremeweiß-Sortimentsumstellung sowie an den erneuten Farbwechsel in die andere Richtung im Jahr 2014) als auch von den jeweiligen Lochanbringungen und den Regalbodenhalterungen her.
Dass die neuen Türen ein paar Farbnuancen heller als die Regale sind, fand ich dabei definitiv nicht so schlimm wie die fehlenden vorgebohrten Löcher für die Türen der aktuellen Generation. Wird aber bestimmt nicht nur uns so ergangen sein und daher könnt ihr hier mal eine simple Lösung für das Problem sehen (für die Umsetzung muss man aber zwingend zu zweit sein, weil sonst das Anzeichnen der Löcher nicht wirklich klappt: einer hält die Tür gerade ans Regal und einer zeichnet an):




Für den nicht gerade schönen 08/15 Türknauf, den es ab Werk mit zur Tür gab, kramte ich dann auch noch eine etwas ansehnlichere Variante aus meiner inzwischen gut bestückten Griffebox hervor:




Und so schaut der Nachttisch fertig aus (mein Exemplar auf der anderen Bettseite ist genau spiegelverkehrt):




Ziel war es ja, dass man nicht direkt auf die Unordnung (v.a. im Regal auf der Bettseite der besseren Hälfte *räusper*) schaut, sobald man den Raum betritt. Ich finde, das ist uns definitiv gelungen ;)

Beim Creadienstag findet ihr noch weitere DIY-Projekte.

Kommentare:

  1. Willkommen zurück Su.....Gute Idee für das Tape...und die
    Schranktüreinsetzung ist Euch gut gelungen...

    LG
    Ingrid

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    1. Ich danke dir, Ingrid!
      Freue mich auch, wieder zurück zu sein und wusel mich grad so langsam durch eure Blogs. Da hab ich ja anscheinend auch 'ne Menge in der Zwischenzeit verpasst :)

      LG Su

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  2. Zwei schöne Ideen! Offene Regalfächer würde ich auch weitgehend vermeiden aus von Dir genanntem Grund. Sehen super aus die fast neuen Nachtschränkchen!
    LG Judy

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    1. Dankeschön! Ich finde sie jetzt auch besser als zuvor :)
      LG Su

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  3. Willkommen zurück! :)
    Tolle Ideen sind das mal wieder.
    Offene Regale mag ich nur, wenn sie ordentlich sind. Insofern bin ich absolut pro geschlossene Nachttische ^^

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    1. Oh ja, aus optischen Gründen sind geschlossene Regale eindeutig vorzugswürdig :)

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  4. Türen vor Schränk(chen) schließen können ist immer eine gute Sache. Grad auf dem Nachttich hat man ja allerhand Firlefanz rumstehen, der optisch nicht zwangsläufig zusammenpasst.

    Wir lassen die Hemden immer bis zum nächsten Tragen auf den Kleiderbügeln im Schrank und bringen sie dann beim nächsten Mal grad wieder in die Reinigung zurück... doch ich denke viele Leute, gerade welche, die eben nicht ständig zur Reinigung laufen, entsorgen sie halt auch an irgendeinem Punkt.

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    1. Genau das haben wir mit unseren Drahtbügel zukünftig ebenfalls vor (abgesehen davon, dass Anzüge und Hemden direkt auf unsere ordentlichen Kleiderbügel im Schrank umziehen). Da haben letztlich wirkluch alle was davon :)
      Mir fällt auch grad ein, dass ich nachher sowieso zur Reinigung gehen muss, um einen Anzug sowie ein Kleid abzuholen. Da kann ich mit dem Rückführungsprojekt direkt beginnen ;)

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