Mittwoch, 18. Mai 2016

Nikon D3300

Schon seit einiger Zeit hatte ich den Wunsch nach einer ordentlichen Kamera. Seitdem die kleine Fujifilm vor über einem Jahr (nach gerade einmal 3,5 Jahren im Einsatz) erst ordentlich muckte und dann endgültig den Geist aufgab (*klick*), hatte ich im Prinzip nur noch mein Smartphone, dessen Kamera mit vergleichsweise mickrigen acht Megapixeln sicherlich nicht das Nonplusultra der digitalen Fotografie darstellt -.-




Seit inzwischen neun Tagen habe ich nun bereits meine DSLR von Nikon. Die tolle Spiegelreflexkamera D3300 (technische Infos: *klick*) wurde zusammen mit einem Objektiv (AF 18-200 mm; F/3,5-6,3 XR Di II), einer Kameratasche sowie einem 62 mm UV-Filter im Set relativ günstig von mir erstanden (mein Limit lag bei 500 € und ich bin inklusive umfangreichem Zubehör mit 419,- € deutlich darunter geblieben):




Eine passende Speicherkarte nahm ich dann vor Ort auch direkt noch mit:




Einzig ein simples Stativ fehlt jetzt noch, aber das ist erstmal nicht unbedingt lebensnotwendig (eine Kamera ist es in diesem Sinne ja eigentlich auch nicht *g*). Für die OOTD-Aufnahmen kann ich das Teil auch ganz bequem auf einer kleinen Box über der Kommode platzieren, was beim letzten Mal bereits super geklappt hat :)
Vorbei sind die Zeiten, als ich ewig und umständlich mit meinem schmalen Smartphone hantieren musste, bis es einigermaßen gerade (leider meist etwas wackelig) an ein Kerzenglas gelehnt stand und Aufnahmen machen konnte. GsD! *yeah*




Vom Gewicht her ist die Kamera deutlich leichter als ich es erwartet hätte und auch die Bedienung finde ich gerade für DSLR-Einsteiger relativ simpel.
Ein längerer Blick ins Handbuch ist aber natürlich dennoch unverzichtbar ;)

24,2 Megapixel hätte ich jetzt zwar nicht unbedingt gebraucht, aber man kann die Auflösung bei Bedarf auch etwas niedriger einstellen (z.B. auf 4.800 x 1.080 Pixel oder 2.992 x 2.000 Pixel anstatt 6.000 x 4.000 Pixel), sodass die Bilder weniger Speicherplatz auf der Karte bzw. später auf dem Rechner fressen. Finde ich toll!
Für Aufnahmen, die besonders detailreich werden sollen oder für die ordentlich gezoomt wird, kann man ja dann wieder die Einstellungen entsprechend anpassen :)

Kleinere Schwierigkeiten gibt es derzeit nur manchmal wegen des relativ langen Objektivs sobald das Blitzlicht ins Spiel kommt. Im ausgefahrenen Zustand wirft es (logischerweise) einen Schatten auf den unteren Bildrand des Fotos. Auch den Autofokus finde ich etwas langsam, jedoch ist diese Kamera in meinem Fall sowieso nicht für spontane Schnappschüsse gedacht (wenn ich alleine schon daran denke, wie lange es dauert, sie aus der Tasche zu holen *g*).

Extrem viel habe ich bisher noch nicht damit geknipst, aber ein paar aufschlussreiche Probeaufnahmen - leider bei eher ungünstigen Lichtverhältnissen am Abend - sind durchaus bereits entstanden (mit einem Klick könnt ihr die Bilder übrigens vergrößern):


oben: Samsung A3 (links: Original / rechts: bearbeitet)
unten: Nikon D3300 (links: Original / rechts: bearbeitet)


oben: Samsung A3 (links: Original / rechts: bearbeitet)
unten: Nikon D3300 (links: Original / rechts: bearbeitet)


Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum es ausgerechnet eine, im Vergleich zu Kompaktkameras doch recht wuchtige und v.a. teure, DSLR sein musste, oder?
Besonders wichtig war für mich, dass die neue Kamera hochwertig verarbeitet ist, eine ordentliche Tiefenschärfe mit sich bringt und auch bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen glasklare Bilder ohne starkes Rauschen abliefert. Auf einen ordentlichen Zoom legte ich ebenfalls besonders großen Wert sowie auf einen ausdauernden Akku. Last but not least bin ich mit meinen Kompaktkameras bisher nie so wirklich zufrieden gewesen.

In die engere Auswahl für den Kauf kamen übrigens folgende Einsteiger-Modelle: Nikon D5300, Sony Alpha 58, Canon EOS 1200D, Nikon D3300, Sony SLT-A58K und Canon EOS 100D (schnitten alle recht gut bei Stiftung Warentest ab und kosten jeweils max. 500 €).
Diese spezielle Kamera wurde es gleich aus mehreren Gründen:
1) mit Sony-Produkten hatte ich zuvor schon schlechte Erfahrungen hinsichtlich der Haltbarkeit/ Lebensdauer machen müssen (Stichwort geplante Obsoleszenz) ... bin bei diesem Hersteller daher extrem misstrauisch geworden (außerdem gibt es für Sony Kameras noch nicht so viel Zubehör wie für Canon oder Nikon)
2) im direkten Vergleich schneidet Canon bei der Bildqualität offenbar einen kleinen Tick schlechter als Nikon ab (*klick*)
3) die Nikon D5300 hat mir ein bisschen zu viel technischen Schnickschnack, den ich weder brauche noch mit bezahlen wollte (GPS und WLAN ... WTF?!?)
4) ich habe letztens zufällig ein klasse Angebot der Nikon D3300 mit reichlich Zubehör bei expert entdeckt ;)

Freue mich schon auf den diesjährigen Zoobesuch, bei dem ich bestimmt einige tolle Bilder knipsen werde. Gleiches gilt auch für den baldigen Jahrestag auf dem Uniriesen ... endlich wird es mal trotz Zoom ein vergleichsweise scharfes Völkerschlachtdenkmal aus der Ferne zu sehen geben! :)

Kommentare:

  1. Viel Spaß mit der neuen Kamera. Ist das dicke Teil da fest dran.....?

    LG
    Ingrid

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    1. Meinst du das Objektiv? Das lässt sich easy abnehmen und durch ein anderes (z.B. kürzeres) ersetzen. Werde mir bestimmt auch irgendwann mal noch eins speziell für Makroaufnahmen zulegen, aber das eilt erstmal nicht :)

      LG Su

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  2. Schickes Teil, viel Freude damit. Ich bin ja bekennde Handy-Knipserin und bis jetzt noch ganz glücklich damit. :-)

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    1. Ich bin auch begeisterte Smartphone-Knipserin und diese Bilder werden hier auf dem Blog auch weiterhin in der Überzahl bleiben. Gerade für spontane Fotos unterwegs, ist eine Handykamera echt perfekt - auch weil sie meist schnell einsatzbereits ist :)
      Für bestimmte Aufnahmen sind Smartphones allerdings ungeeignet. Meine Outfits per Selbstauslöser zu fotografieren war z.B. stets die reinste Tortur -.-

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  3. Sehr cooles Gerät! Viel Spaß damit.
    Hatte vor einer Weile mit einem ähnlichen Modell geliebäugelt, mich dann aber für eine kleinere Systemkamera von Sony entschieden, weil mein Mann schon eine gute digitale Spiegelreflex von Canon hat, mit der wir wirklich gut bedient sind. Und ich kenn mich ja - so eine Kameratasche mit Wechselobjektiven nehme ich genau einmal mit, dann hab ich da keine Lust mehr drauf ;-) Dann doch lieber die etwas handlichere Variante, die im Zweifelsfall auch in die Handtasche passt.
    Liebe Grüße
    Tanja

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    1. Ich danke dir <3

      Zwei Spiegelreflexkameras pro Haushalt fände ich selbst wohl auch etwas übertrieben. Eine reicht durchaus, wenn man nicht gerade ein Profifotograf ist :)

      Die neue Kamera samt Tasche werde ich selbst auch nur bei bestimmten Ausflügen mitnehmen. Für alltägliche Erlebnisse habe ich ja noch mein äußerst platzsparendes Smartphone ;)

      Liebe Grüße
      Su

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  4. Gnihihi, was soll ich sagen - ich habe die gleiche Kamera. :D Für normalsterblich tolle Fotos reicht sie völlig aus, ich brauche ja nichts hochglanz-profi-blog-mäßiges, wobei man sich mit ihr vermutlich auch nicht verstecken muss. Die Preiskategorien oben drüber sind halt auch etwas arg heftig. Jedenfalls, ich bin sehr zufrieden mit dieser Wahl. Einzig beim Auslösen stell ich mich manchmal etwas hart an und drücke auf den falschen Knopf. :D

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    1. Na das ist ja ein cooler Zufall! :)

      Ich wollte für meine neue Kamera halt auch nicht mehr als 500 € ausgeben, weil ich für die Preiskategorien darüber einfach keine Rechtfertigung für mich selbst finden konnte.

      Den Auslöseknopf habe ich aber bisher noch nicht verfehlt xD

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  5. Marc hat ja auch eine "richtige" Kamera (könnte sogar die hier sein?), aber ich komme damit nicht zurecht - hab mich noch nicht groß damit beschäftigt, vorerst reichen mir Handy und meine kleine Digi-Cam *g* Ich wünsche dir ganz viel Spaß damit und viele tolle Bilder!

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    1. Ich danke dir! :*

      Wenn man sich ein bisschen in die DSLR-Materie (und v.a. in die Bedienungsanleitung) eingelesen hat, dann macht das Fotografieren damit wirklich extrem viel Spaß :)

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  6. Eine schöne Spiegelreflex ist schon was feines.
    Wir haben die Canon 1200D, die für unsere Belange völlig ausreicht. Da wir schon vorher eine Canon Kompaktkamera hatten und eine analoge 500N, sind wir wieder bei Canon gelandet, weil wir auch noch ein passendes Tele für die SLR haben.
    Mit Sony werde ich auch nicht warm. Wir haben eine Kompaktkamera, aber die überzeugt uns nicht so richtig.
    Viel Spaß mit der Nikon - denn dass die gute Bilder schießt, steht außer Frage. :-)

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    1. Lustig: gegen die Canon 1200D ist meine Kamera im oben verlinkten Vergleich angetreten :)

      Habe nun auch schon öfter gelesen, dass man üblicherweise bei einem Hersteller bleibt, sobald man sich festgelegt hat. Das liegt in erster Linie am Zubehör :)

      Von Kompaktkameras bin ich inzwischen auch kein allzu großer Fan mehr.

      P.S.: Dankeschön, dir wünsche ich natürlich auch noch ganz viel Freude an deiner Canon :)

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  7. Da wünsche ich viel Spaß mit dem neuen Spielzeug! Ich scheue mich immer vor der Technik :-(

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    1. Lieben Dank :)
      Bei Technik-Ängstlingen sind Einsteigermodelle meist die richtige Wahl. Ich bin selbst auch kein wirklicher Techniknerd und einige der weiterentwickelten Features (s.o.) gruseln mich sogar regelrecht :O

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  8. Mit dieser Einsteiger Spiegelreflex hast du alles richtig gemacht. Wie du schon sagtest, alles was man braucht und kein unnötiver schnick-schnack.
    Viel Spaß beim Fotografieren!

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    1. Ich danke dir und kann bis hierhin auch wirklich nur Positives berichten :)

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