Samstag, 25. Juni 2016

Klassik airleben 2016 aka Wasserschlacht im Rosenthal

Ja, das Gewitter wurde im Vorfeld groß und breit angekündigt und ja, wir hätten womöglich doch besser zu Hause bleiben sollen ... aber wir wollten nunmal unbedingt zu der Open-Air-Veranstaltung gehen und die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt (v.a. nachdem sich die Wetterberichte aktuell auch immer mal wieder geirrt hatten) -.-
Bis zu unserer Ankunft pünktlich um 20 Uhr sah es im Übrigen vor Ort auch noch nicht allzu schlimm aus, obwohl man da natürlich bereits erkennen konnte, in welche Richtung die dunkle Wolkenfront am Horizont unerbittlich zog (nämlich in unsere).
Wir waren definitiv bereit für das Konzert :)




Bis die musikalische Darbietung begann, dauerte es aber nochmal etliche Minuten, weil der Hauptsponsor im Vorfeld unbedingt noch werbewirksam ewig rumlabern musste (Fazit: diese Automarke kommt für uns definitiv NICHT infrage) ... und das, obwohl auch er von der drohenden Unwetterfront wusste, welche die Veranstaltung aller Wahrscheinlichkeit nach erheblich verkürzen würde.
Danach wurde noch fix angekündigt, dass das Konzert bei Gewitter sofort abgebrochen werden würde und schon ging's direkt los mit dem Prélude aus dem Te Deum D-Dur H 146 (Eurovisions-Thema):


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Währenddessen konnten wir noch eines der Programmblätter ergattern und freuten uns ganz besonders auf die letzten Stücke (klassische Filmmusik finde ich ja sowieso am besten) - wohlwissend, dass wir sie am heutigen Tage wahrscheinlich eher nicht mehr hören würden:


zum Vergrößern einfach anklicken :)


Beim zweiten Stück mit dem Titel Son qual nave (= Arie des Arbace aus der Oper Artaserse) klebte mein Blick dann beinahe ununterbrochen am Himmel. Das sah echt nicht gut aus, aber seht selbst:


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Und kurz darauf setzte mit einem Schlag (ich hatte das Smartphone wirklich gerade eben erst in der Tasche verstaut) der schlimmste Wolkenbruch ein, den ich seit einer Ewigkeit live miterleben musste (begleitet von Blitz und Donner, was ich ja beides ganz besonders mag -.-). Somit wurde das Konzert kurz und knapp für beendet erklärt und alle (vielleicht ca. 20.000?) Besucher rannten wie aufgescheuchte Hühner los. Ich hatte zwar eine Regenjacke sowie einen Schirm dabei, aber bis ich die (wirklich sehr schnell!) aus der Tasche geholt hatte, waren wir bereits völlig durchnässt. Joar ... ''läuft bei uns'', dachte ich da nur xD




Auf dem Weg zur Haltestelle, bei dem unsere Füße sozusagen im Wasser innerhalb der Schuhe liefen (na das war vielleicht ein extrem komisches Gefühl), stellten wir dann freudig fest, dass unsere Stundentickets von der Hinfahrt noch lange nicht abgelaufen waren und wir damit sogar wieder bis nach Hause kommen würden. Geil! Immer schön das Positive sehen ^.^

Abschließend gibt's für euch noch ein kurzes Video, damit ihr mal ein etwas genaueres Bild von den sintflutartigen (lauwarmen) Regenfällen bekommt, in die wir geraten sind:


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Kommentare:

  1. Bei solch einem Unwetter wär meine Laune ja im Keller, noch dazu, wenn man gerade so eine schöne Veranstaltung besucht. Dann drück ich die Daumen, dass es beim nächsten Mal besser klappt.

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    1. Dankeschön, das hoffe ich insgeheim natürlich auch :)

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  2. Oh Mann, doofes Wetter...
    Das sah wirklich nach einer vielversprechenden Veranstaltung aus. Echt schade, dass sie so abrupt geendet hat... :(

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    1. Das Wetter wird leider immer ein unberechenbarer Faktor bleiben. Vielleicht läuft es ja kommendes Jahr etwas besser :)

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  3. Huhuuh, sehe gerade, dass ich bei mir einen Kommi von Dir entfernt habe. War keine Absicht. Hab ich wohl mit dem Handy einen Fehler gemacht (?)...

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    1. Passiert uns doch allen mal. Schwamm drüber :)

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  4. Der diesjährige Festivalsommer ist wirklich eine einzige Wasserschlacht. Einfach schade. Man darf sich den Spaß nicht verderben lassen, trotzdem hingehen, sofern man die Erkältung nicht fürchtet. Aber doof ist es trotzdem :(

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    1. Recht hast du. Für eine Erkältung war es allerdings - trotz Unwetter - nicht kühl genug. Stichwort "warmer Sommerregen" :)
      Nächstes Jahr läuft's dann bestimmt besser, zumindest hoffe ich das.

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