Freitag, 16. September 2016

Papaya-Marmelade

Kürzlich habe ich bereits mit den Weihnachtsvorbereitungen begonnen ... allerdings eher unfreiwillig -.-




Als ich vor einiger Zeit spontan eine Riesenpapaya aus dem Supermarkt mitgenommen hatte, wollte ich daraus eigentlich später ein fruchtiges Dessert zaubern. Nachdem ich den großen Klopper in kleine Würfel geschnitten hatte, kam ich dann GsD noch rechtzeitig auf die glorreiche Idee, mal ein Stück davon zu probieren:




Der kleine Papayawürfel stellte sich dabei leider als minimal bitter heraus :(
Die Frucht war wohl beim Kauf noch nicht wirklich fertig und Papayas reifen ja - anders als z.B. Bananen - im Anschluss an die Ernte generell nicht mehr nach, sondern verderben bloß noch. So entschied ich mich dazu, online mal nach Verarbeitungsalternativen zu forschen, die einen Kochprozess beinhalteten und für die ich weitestgehend alle Zutaten zu Hause hatte (Bye bye, Papayachutney!). Dabei stieß ich dann schließlich auf folgende Marmeladen-Anleitung, die ich aufgrund meiner etwas geringeren Fruchtmenge noch ein kleines bisschen modifizieren musste: *klick*

Hier kommt nun also meine - rechnerisch entsprechend angepasste - Variante der Papaya-Konfitüre :)


Zutaten
(für sechs Minischraubgläser und ein etwas größeres Marmeladenglas)

1 Riesenpapaya (= ca. 650 g Fruchtfleisch)
1,3 Limetten
325 g Gelierzucker 2:1
2 EL weißer Rum


Zubereitung:

Zunächst muss die Riesenpapaya halbiert und entkernt werden. Daraufhin entnimmt man das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel aus den beiden Schalenhälften (in meinem Fall sind es überflüssigerweise akurate Würfelchen geworden, weil ich ja zunächst noch völlig andere Pläne mit der Frucht hatte -.-) und holt einen Pürierstab hinzu, um die Papayastücke zu einem homogenen Fruchtpüree zu verarbeiten:




Anschließend rührt man den Saft von einer sowie einer drittel Limette (am besten leicht abseits der Mitte nach Augenmaß mit dem Messer zerteilen) unter das Mus und den Gelierzucker ebenfalls. Diesen Topfinhalt muss man dann nach dem Aufkochen noch für weitere 2-3 Minuten unter ständigem Rühren weiterkochen lassen:




Daraufhin entfernt man den Topf von der Kochstelle und rührt den Rum ein.
Jetzt muss die heiße Masse bloß noch in Schraubgläser gefüllt, mit dem passenden Deckel fest verschlossen und dann direkt auf den Kopf gestellt werden, sodass ein Vakuum entsteht. Dadurch hält sich die Konfitüre deutlich länger :)

Ich habe daraufhin noch passende bunte Etiketten von einem Stickerbogen an den Marmeladengläsern angebracht und rot-weißes Garn als Deko hinzugefügt. Fertig waren die ersten sechs Weihnachtsgeschenke für dieses Jahr (das siebte, etwas größere Gläschen ist unseres *hehe*).
Gekostet wurde die Papaya-Konfitüre bisher zwar noch nicht, aber da ich vom Rezept hinsichtlich der Mengenverhältnisse untereinander kein bisschen abgewichen bin, müsste das Ergebnis eigentlich genießbar sein. Das wird dann aber auf jeden Fall noch rechtzeitig vorm Verschenken von mir persönlich überprüft. Drückt mir die Daumen! ;)



Kommentare:

  1. Ich habe nicht den gerimnsten Zweifel daran, dass dir diese Marmelade gelungen ist :)

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    1. Abwarten ... spätestens, wenn ich mein letztes Katastrophengericht hier veröffentliche, wird dein grenzenloses Vertrauen in meine Kochkünste merklich schrumpfen. Garantiert! xD

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    2. Das war bestimmt gar nicht so schlimm, wie du denkst :D

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  2. Angesichts der leckeren Orangen-Chilimarmelade vom letzten Jahr habe ich ebenso wie Alice volles Vertrauen in deine Marmeladen-Herstellungskünste <3

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