Donnerstag, 29. September 2016

Pfifferlings-Risotto

Nachfolgend gibt es für die Pilzfans unter euch ein leckeres Pfifferlings-Rezept :)




Zutaten:
300 g Risotto-Reis
400 g frische Pfifferlinge
2 Zwiebeln bei Bedarf 
=> habe ich weggelassen (Zwiebeln sind doof!)
2 Knoblauchzehen
5 EL Öl
375 ml trockener Weißwein
750 ml Gemüsebrühe
=> war bei uns leider nicht vorrätig
150 g Parmesan
=> wir hatten nur Emmentaler da
1 Bund Petersilie
1/4 Becher Sahne
=> besaßen wir ebenfalls nicht -.-
Salz & Pfeffer
Paprikapulver edelsüß




Zubereitung:

Zunächst müssen die Pfifferlinge gründlich gewaschen und anschließend halbiert (bzw. geviertelt) werden:




Danach werden die Knoblauchzehen (bei Bedarf auch die Zwiebeln) geschält und fein geschnitten.
In einem großen Topf muss nun das Öl erhitzt werden und die Pilze samt Knoblauch (ggf. nebst Zwiebeln) springen dann schließlich hinterher, um angebraten zu werden.

Im Anschluss wird der Risottoreis hinzugefügt und unter Rühren gedünstet:




Nun muss der Weißwein beigemengt werden, der dann bei offenem Topf vollständig verdampfen soll (wichtig, weil das Ganze ansonsten zu weinlastig schmeckt):




Nachdem das Gemisch mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt wurde, hätten eigentlich nach und nach die Gemüsebrühe sowie die Sahne untergerührt werden müssen. Tja ... was soll ich sagen? Da sich nichts davon bei uns zu Hause befand und es mittlerweile zu spät für einen Einkauf war, musste ich zwangsläufig improvisieren. Böser Fehler! -.-
Statt Gemüsebrühe verwendete ich Wasser (eine echte Alternative gab es bei uns schlichtweg nicht) und die Sahne wurde durch Almette Frischkäse in der Sorte Natur ersetzt. Mir fiel erst etwas später ein, dass Milch wohl die klügere - weil mit Sahne näher verwandte - Entscheidung gewesen wäre (verdammtes Brett vorm Kopf!).
Zu diesem Zeitpunkt war das dann aber mittlerweile sowieso relativ egal, weil das komplette Projekt schrittweise zu einer totalen Freestyle-Katastrophe verkam. Hier dachte ich dann auch zum ersten Mal ernsthaft darüber nach, mir aus Frust den restlichen Wein in der Flasche hinter die Binde zu kippen und das halbgare Essen (oder wie auch immer man das inzwischen wohl völlig ungenießbare Zeuch sonst bezeichnen möchte) kurz und schmerzlos zu entsorgen.
Apropos schmerzlos: ich scheine beim Kochen dann doch eher der Masochisten-Kategorie anzugehören, da ich trotz der enormen Kursabweichung nicht aufgab, sondern knallhart weitermachte. Kann man verstehen, muss man aber nicht. Jetzt im Nachhinein blicke ich völlig verständnislos auf diese seltsame Entscheidung von mir zurück, aber ich vermute mal, dass mich mein damaliger Hunger zu dem wirren Entschluss gedrängt hatte xD

Also weiter im Programm.
Das Risotto-Pfifferlings-Gemüsebrühen-Sahne-Gemisch muss nun unter häufigem Rühren bei schwacher Hitze zugedeckt etwa 20-25 Minuten ausquellen:




Anschließend wird die Petersilie (meine Selbstanzucht BTW) klein gehackt:




Diese muss danach zusammen mit dem Parmesan (bzw. in meinem Fall geriebenem Emmentaler) unter das Risotto gemischt und sofort serviert werden :)

Meine Vorahnung hinsichtlich des Geschmackserlebnisses meiner ... äh ... dezenten Abwandlung hatte sich dann übrigens bewahrheitet. Das Gericht war demnach zwar ess-, allerdings nicht wirklich genießbar -.-
Ich bin überzeugt davon, dass bei exakter Befolgung des Rezepts ein richtig tolles Pfifferlings-Risotto herauskommt. Nur mir selbst spreche ich nach dieser Aktion endgültig ein Talent fürs Kochen ab und werde so bald keine neuen Experimente mehr wagen. Eine Zeit lang hatte ich naiverweise noch Hoffnung, aber mich sollte man wohl - abgesehen von Backprojekten - besser nicht an den Herd lassen. Meine Talente liegen ganz klar woanders xD

Kommentare:

  1. Ich liiiiiebe Risotto! Mit Pfifferlingen geht für mich zwar nicht, aber Risotto ist einfach großartig.

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    1. Aha. Jetzt hab ich auch den Text gelesen *g* Na sowas. Ja nee, Risotto kannst du das ohne Parmssan und Gemüsebrühe eigentlich kaum nennen. Und Sahne im Risotto hab ich auch noch nie gehört. Schade, dass es nicht geschmeckt hat, irgendwie hätte ich gedacht, dass es trotz der Abwandlungen schmeckt...

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    2. Ich finde Risottos auch großartig und ja, mit Text ergibt das Ganze definitiv mehr Sinn xD

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  2. Das Rezept klingt lecker, Pilze liebe ich in jeder Variation. Wundert mich auch, dass es mit Wasser und Frischkäse nicht geklappt hat, ich hätte auch so improvisiert.
    Auf Zwiebeln verzichte ich auch meist.

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    1. Meine Abwandlung schmeckte wirklich schlimm, aber falls du mir nicht glauben solltest, gibt es im TK-Schrank noch einen eingefrorenen Rest davon. Wollte ich erst wieder rausholen, wenn mir eine zündende Rettungs-Idee gekommen ist. Blieb aber bisher aus. Offensichtlich ;)

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  3. Das Rezept hört sich wirklich lecker an. Schade, dass es nicht geklappt hat. Aber ich würde mich an deiner Stelle nicht davon beirren lassen. Bestimmt hast du nächstes Mal mehr Erfolg :)

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  4. Das sieht aber super lecker aus.
    LG Sunny

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    1. Hätte es doch bloß so geschmeckt, wie es ausschaut! xD

      LG Su

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